Lebensweg einer Fußball-Legende

Der Sportjournalist Willy Meisel sagte 1931 über den Berliner Fußball-Star Johannes »Hanne« Sobek: "Sobeks Spiel ist gar nicht dazu angetan, die Massen hinzureißen. Er spielt nie die große Geige, spielt sich nicht nach vorne, setzt sich nicht in Szene und doch wird er immer sofort bemerkt, beklatscht und bejubelt. Er hat sogar den Zuschauern beigebracht, was Fußball ist oder doch sein kann."

Fussballspieler Johannes »Hanne« Sobek wird nach einem Spiel auf den Schultern getragen

Hanne Sobek auf den Schultern von Hertha-Anhängern nach der Verteidigung der Deutschen Fußballmeisterschaft 1931 in Köln.

„Hanne“  Sobek erblickt am 18. März 1900 als Paul Friedrich Max Johannes Wichmann im mecklenburgischen Mirow das Licht der Welt. Seinen leiblichen Vater lernt er nie kennen. Seine Mutter, Helene Wichmann, zieht im Frühjahr 1910 mit ihrem Sohn nach Berlin, in den Arbeiterstadtteil Prenzlauer Berg. Fünf Jahre später heiratet sie dort ihren Verlobten Paul Sobek, der Johannes als Stiefsohn adoptiert.

Im Mai 1916 beginnt Hanne, wie er schon als Kind gerufen wird, eine Lehre bei der Victoria-Versicherung und heuert wenig später bei Bavaria 09 auf dem „Exer“ an, der Exerzierplatz an der Schönhauser Allee. Hier spielen viele Nordberliner Vereine, bis 1904 auch die Hertha, damals noch unter dem Namen BFC Hertha 1892.

Die ganze Geschichte gibt es auf www.stadtmuseum.de.

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