Hertha BSC gegen Hannover 96

Nachdem Hertha in der Saison 1974/75 überraschend Vize-Meister geworden war, wurde die folgende Spielzeit zu einer, an die viele Herthaner vor allem wegen der Europapokal-Spiele gerne zurückdenken. Doch auch in der Bundesliga ging es torgewaltig zu. Zum Spiel gegen Hannover 96 am Mittwoch blicken wir 42 Jahre zurück.

Ein Blick auf die Erich „Ete“ Beer Stele und sein Nationalmannschaftstrikot

Ein Blick auf die Erich „Ete“ Beer Stele und sein Nationalmannschaftstrikot

Zu einem echten Highlight der Saison 1975/76 sollte der zehnte Spieltag vor 35.000 Zuschauer im Niedersachsenstadion werden: Es ging gegen die von Helmut „Fiffi“ Kronsbein trainierte Mannschaft von Hannover 96. Nach nur neun Minuten eröffnete Offensivmann Erich „Ete“ Beer den Torreigen, Erwin Kostedde erhöhte zum 2:0, danach traf Beer noch einmal zum 3:0 per Foulelfmeter und es waren gerade erst 18 Minuten gespielt. Nach der Halbzeit wurde es wieder spannend: Hannover kam durch ein Tor von Roland Stegmeier auf ein 3:2 heran. Peter Anders hatte schon in der 42. Minute den Anschlusstreffer für die Hannoveraner erzielt. Dann legten Beer und Kostedde im Wechsel wieder los. Beer erhöhte den Vorsprung auf 4:2. Zehn Minuten vor Abpfiff setzte Kostedde nach und machte das 5:2. Ete hatte seinen großen Tag und setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt – 6:2.

Nur wenige Monate nach seinen Viererpacks gegen Weinheim und Bayer Uerdingen im August 1975 gelang Ete Beer das Kunststück gegen Hannover erneut. Für den deutschen Nationalspieler sollte diese Spielzeit mit 23 Toren die persönlich erfolgreichste Saison bei Hertha werden.

Das Nationaltrikot unseres Hertha-Gesichtes für die 1970er-Jahre könnt ihr übrigens in der Ausstellung „Hauptstadtfußball“ noch bis zum 7. Januar bewundern.

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